Der mächtige Loopomator

Looping Louie gibt es seit 1994, wirklich populär wurde es aber erst nach einigen Jahren und auch nicht bei der ursprünglichen Zielgruppe von Kindern ab 4 Jahren. Stattdessen hat das Spiel ein ähnliches Schicksal ereilt wie Doktor Bibber und Kroko Doc – es wurde zum beliebten Trinkspiel!

Auf der RPC blieben wir an einem Stand hängen, der zusätzlich zum originalen Grundspiel auch den „Loopomator“ verkaufte, ein Tuning-Modul für Looping Louie. Der Loopomator besteht aus einem externen Batteriefach mit Deckel und Schalter, das mit einem Kabel mit der eigentlichen Platine verbunden ist, die ins Batteriefach gesteckt wird. Entsprechend einfach gestaltet sich der „Umbau“.

Beim ersten Einschalten zeigt sich gleich, was der Loopomator tut: Statt wie bisher relativ langsam und einfach seine Kreise zu ziehen, zeigt sich der wahnsinnige Italienische Bruchpilot jetzt bedeutend unberechenbarer. Per Zufall fliegt Looping Louie jetzt wesentlich schneller als bisher, er bleibt stehen, fliegt langsam und startet plötzlich wieder durch. Hierdurch wird es tatsächlich ein ganzes Stück schwieriger, ihn daran zu hindern, die eigenen Hühner von der Stange zu fegen.

Uns hat der mächtige Loopomator recht gut gefallen *hicks*… Klar ist das nix großes, anspruchsvolles. Trotzdem ist es – weil halt manchmal der Anlass das Spiel bestimmt – sehr witzig und wegen des niedrigen Preises durchaus einen Kauf wert.

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