Takenoko – Review

Nach langen Verhandlungen machte der chinesische Kaiser seinem japanischen Amtskollegen ein Geschenk der Freundschaft: Einen ausgewachsenen Pandabären! Der japanische Kaiser, hocherfreut über dieses außergewöhnliche Geschenk, brachte dieses sogleich im kaiserlichen Bambusgarten unter – sehr zum Leidwesen des kaiserlichen Gärtners.
In Takenoko versuchen die Spieler die unterschiedlichsten Aufgaben zu erfüllen, um alle Parteien – den Kaiser, den Panda und den Gärtner – zufrieden zu stellen. Der Gärtner will den Bambus wachsen sehen, von dem der Panda möglichst viel verputzen möchte. Gleichzeitig sollen die neuen Bambusfelder in schönen Formationen angelegt werden und natürlich dürfen die Spieler hierbei nicht vergessen die Felder entsprechend zu bewässern. Auch das Wetter spielt – wie im Gartenbau üblich – eine wichtige Rolle. Unterschiedliche Wetterbedingungen sorgen z. B. für zusätzliche Aktionen für die Spieler, machen dem Panda Angst, den Gärtner effizienter oder ähnliches.
Takenoko spielt sich recht schnell und einfach und kommt mit keiner großen Einstiegshürde daher. Bietet aber dennoch für ein Familienspiel angenehm viele Spieloptionen, was auch uns als Freunde etwas komplexerer Titel begeistern konnte.

Die Box ist randvoll mit wunderschönem Spielmaterial, bei dem vor allem die liebevoll gestalteten Miniaturen für Panda und Gärtner ins Auge fallen. Aber auch alles andere, seien es die Bambus-Token oder der schicke Wetterwürfel, alles ist einfach nur unfassbar niedlich und liebevoll gestaltet.
So beweist Takenoko sehr schön, dass ein pazifistisches Spiel in einem lila Karton mit einem zuckersüßen Pandabärchen, der einen pinken Sonnenschirm im Pfötchen trägt und rosaroten Bambus kaut, nicht automatisch zur Mädchensache werden muss. Denn hier bei uns ist Takenoko harte Männersache und kommt vor allem bei Manuel und Stefan sehr regelmäßig auf den Tisch.

Von uns gibt es eine klare Empfehlung, sich dieses wirklich hübsche und echt spaßige Spiel einmal näher anzuschauen.

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