Pandemie – Review
Zwar sind seit dem Erscheinen von Pandemie schon einige Winter vergangen, vorenthalten möchten wir Euch das Spiel dennoch nicht. Warum? Weil mit Pandemie praktisch der Grundstein für eine lange Reihe vollkooperativer Brettspiele gelegt wurde. Zwar gab es schon vorher kooperative Brettspiele wie Reiner Knizias Der Herr der Ringe (das hier zwar seit Ewigkeiten im Regal steht, erstaunlicherweise bisher aber noch nie gespielt wurde), der wirkliche Durchbruch kam aber erst mit Pandemie.
Bei Pandemie spielen wir Wissenschaftler die versuchen, mehrere Seuchen einzudämmen, die quer über den Globus verteilt ausbrechen. Hierzu reisen wir von Stadt zu Stadt, von Kontinent zu Kontinent und bemühen uns gleichzeitig, das Erkrankungslevel vor Ort möglichst gering zu halten, neue Forschungszentren zu bauen und Wissen über die unterschiedlichen Krankheitserreger zu sammeln um Gegenmittel für diese zu finden. Es gibt also viel zu tun und das Schwierigkeitslevel ist hierbei so knackig, dass wir perfekt zusammenarbeiten und gleichzeitig noch ein wenig Glück haben müssen, um zu bestehen. Wie genau das Spiel funktioniert, erklärt Euch Manuel im Video.
Generell würde ich persönlich Manuels Einschätzung etwas abdämpfen. Pandemie ist ein gutes, sauberes Koop-Spiel ohne echte Mängel. Die Regeln sind recht einfach und eingängig. Die Optik ist stimmig und das Setting spannend. Trotzdem wirkt Pandemie auf mich an manchen Stellen ein wenig lau, irgendetwas fehlt für eine 10 von 10 Punkte – Wertung.
Nichtsdestotrotz ist Pandemie ein Titel, den man sich unbedingt anschauen sollte und der einfach in jedes gut sortierte Spieleregal gehört.