Panic Lab
Muss es immer kompliziert sein? Nö.
Panic Lab ist ein süßes, kleines Reaktionsspielchen, dass an gute, alte Monster Mix-Zeiten erinnert.
Es ist so schnell erklärt, wie verstanden: Eine Testamöbe ist aus einem Labor entkommen und muss so schnell wie möglich eingefangen werden. Die Frage ist: welche Amöbe suchen wir?
Die Antwort geben vier Würfel. Ein Würfel bestimmt, ob die Amöbe ein- oder zweiäugig ist, einer, ob sie gepunktet ist oder gestreift, einer bestimmt, ob sie orange-rot ist oder lila-blau und schließlich einer, aus welchem Labor sie in welcher Richtung entkommen ist. Im Kreis liegen die unterschiedlichen Amöben – zwei von jeder Sorte. Dazu die drei Labore, drei Lüftungsschächte und drei Mutationsfelder (je eines für die Farbe, das Muster und die Zahl der Augen). Sobald die Würfel gefallen sind, suchen alle Spieler gleichzeitig nach der passenden Amöbe – der Erste, der sie entdeckt, bekommt einen Punkt, wer falsch tippt, verliert einen Punkt und wer zuerst fünf Punkte hat, gewinnt.
Der Witz liegt darin, dass die Amöbe auf Ihrem Weg Spezialfelder passieren kann. Gelangt sie an einen Lüftungsschacht, kriecht sie hinein und kommt erst beim nächsten Lüftungsschacht wieder heraus. Erreicht sie ein Mutationsfeld, verändert sie sich entsprechend des jeweiligen Feldes. So wird dann aus einer orange-rot gestreiften einäugigen Amöbe ohne Probleme nach einer Weile des Wegs eine lila-blau gepunktete zweiäugige Amöbe.
Panic Lab ist tatsächlich sehr einfach und kurzweilig, gefällt uns aber wirklich gut.
Es ist ein toller Zeitfüller für zwischendurch, bei dem zuviel Denken eher hinderlich ist – perfekt für Kinder oder Schnapsabende…
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