Project: ELITE – Adrenaline Expansion – Review

Heute geht es um Adrenaline, die erste Erweiterung zu Project: Elite.

Die Box kommt nicht ansatzweise so mächtig wie Grundbox, bietet aber dennoch einiges an neuen Inhalten:

Zuallererst fällt ein neues doppelseitiges Spielbrett ins Auge. Zudem gibt es noch neue Missionstypen. Hierdurch wird das Spiel mit einem Schlag nochmal bedeutend variabler und sorgt umso mehr dafür, dass man sehr oft spielen muss, bis sich eine Mission wiederholt. Außerdem finden sich neue Alientypen. Zum einen der nervige Guardian, der nur aus einer Nahkampfreichweite angegriffen werden kann, zum anderen meine absoluten Lieblingsgegner, die Eruptors. Besonders an diesen ist, dass sie am Anfang Ihres Zuges mit einer Wahrscheinlichkeit von 1-4 auf W6 explodieren und hierbei allen direkt angrenzenden Figuren einen Schadenspunkt zufügen – seeeehr witzig! Die selbe Mechanik kenne ich schon von meinen Selbstbau-Feuerkäfern für Descent. Dazu kommen noch drei Typen an „Special“-Aliens, die hier alle im großen Rudel auftauchen und hieraus ihre Stärke ziehen.

Abgerundet wird die Erweiterung durch neue Waffen- und Itemkarten sowie durch 2 1/2 neue Charaktere (1 1/2, weil ein Charakter zusätzlich noch einen Androiden steuert – eine spannende aber auch nicht einfach zu spielende Figur).

Die Qualität der Erweiterung bewegt sich auf dem gleichen Niveau wie die des Grundspiels, ist also bis auf die Miniaturen durchweg gut. Insgesamt kann die Adrenaline Erweiterung jedem Fan des Grundspiels nur ans Herz gelegt werden, weil sie das Spiel um sinnvolle Punkte ergänzt und den Wiederspielwert sowie die Variabilität noch bedeutend erhöht.